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Nominierungsversammlung für die Bundestagswahl 2017

Dr. Anja Weisgerber mit 95,9 % wiedergewählt

09.11.2016
Dr .Hünnerkopf ist einer der ersten Gratulanten
Dr .Hünnerkopf ist einer der ersten Gratulanten

 Bericht in der Kitzinger Zeitung - von Hartmut Hess

..."Die Schwebheimerin Anja Weisgerber ist erneut Direktkandidat der CSU im hiesigen Wahlkreis 250 für die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Die Delegierten der Bundeswahlkreisversammlung schenkten der Direktmandat-Gewinnerin von 2013 am Samstag in Volkach wieder großes Vertrauen.

 

 „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich, weiter für euch zu kämpfen“, sagte Weisgerber, nachdem Bezirksgeschäftsführer Georg Brückner das Nominierungsergebnis von 95,9 Prozent der gültigen Stimmen für die 40-Jährige mitgeteilt hatte.

 Damit erfüllte sich der Wunsch des CSU-Bezirksvorsitzenden und Innenstaatssekretärs Gerhard Eck, „dass die Delegierten heute Anja Weisgerbers hervorragende Arbeit mit einem großartigen Ergebnis honorieren.“

„Uns steht ein Wahlmarathon bevor, dafür gilt es, uns gut aufzustellen“, wandte sich Anja Weisgerber an die Delegierten aus Schweinfurt und Kitzingen, die CSU wolle sich jetzt rüsten. In den kommenden Jahren stehen jedes Jahr Wahlen an, das sind: Bundestagswahl (2017), Landtagswahl (2018) und Europawahl (2019).

Gerhard Eck bezeichnete Anja Weisgerber als „weiblichen Terrier, die kämpft und sich in Themen reinbeißt.“

Die Bundestagsabgeordnete spannte in ihrer Rede den Bogen über viele Politikfelder, von Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik, über Sozialpolitik bis zur Inneren Sicherheit, „denn die CSU ist die Partei der Inneren Sicherheit“, verkündete Weisgerber. „2017 wird eine Weichenstellung bringen, entweder ein linkes Rot-Rot-Bündnis oder eine Regierung der bürgerlichen Mitte, deren Politik wir vertreten“, meinte die 40-Jährige.

Sie schilderte, dass die Mandatsträger in München, Berlin und Brüssel bestrebt seien, Gelder in den Wahlkreis und die Region zu bringen und nannte explizit den sechsspurigen Ausbau der A 3 im Bereich Geiselwind. „Ohne uns von der CSU wäre das nicht so gekommen“, nahm Anja Weisgerber für ihre Partei in Anspruch.

Die Abgeordnete listete zahlreiche Projekte auf, die davon profitierten, dass 9,3 Millionen Euro aus einem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes in den hiesigen Bundeswahlkreis geflossen seien.

Daneben habe die unionsgeführte Regierung die Mittel für die Städtebauförderung erneut aufgestockt und die Region habe seit 2014 mit zehn Millionen Euro an Mitteln aus der Städtebauförderung profitieren können. Anja Weisgerber versprach, dass die CSU dafür kämpfe, dass ein gutes Gesamtpaket für die Süd-Link-Stromtrassen gefunden werde.

„Humanität, Begrenzung und Integration“, bezeichnete die Bundestagsabgeordnete als die drei Säulen der CSU-Asylpolitik. Sie gab sich lokalpatriotisch, als sie dem Freistaat bescheinigte, wie kein anderes Bundesland den Flüchtlingsstrom bewältigt zu haben.

„So ein Land kann nie Mitglied der Europäischen Union werden“, kommentierte Anja Weisgerber den politischen Stil des türkischen Präsidenten Erdogan. „Es ist unsäglich, wie er Menschenrechte und Pressefreiheit einschränkt“, kritisierte die Schwebheimerin. Unabhängig davon funktioniere das Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Türkei. Horst Seehofer und die CSU hätten den Druck hoch gehalten und sich in der Koalition durchgesetzt.

„Ich wünsche mir für den Wahlkampf, dass wir den Leuten sagen, dass die Flüchtlinge zuerst in den Sozialsystemen landen, aber auch, wie sie dort wieder herauskommen“, meinte Kitzingens Ortsvorsitzender Stefan Güntner. Denn die CSU müsse den Wählern Lösungen anbieten.

Die Delegierten für die Landesversammlung sind: Christine Bender, Gerhard Eck, Stefan Funk, Otto Hünnerkopf, Burkhard Klein, Anja Weisgerber; Ersatzleute: Barbara Göpfert, Reinhold Kuhn, Gerlinde Martin, Klaus Rehberger, Thomas Stadler, Thorsten Wozniak.....

Dr. Otto Hünnerkopf, MdL

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