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Staatsministerin Ulrike Scharf trifft sich mit dem Wasserwirtschaftsverband und Gärtnern aus Albertshofen

Nitratbelastung im Trinkwasser gesenkt

05.04.2017 | Nikolai Kendzia Leiter Abt. Gartenbau "Gartenbauzentrum Bayern Nord" Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mainbernheimer Straße 103 | Albertshofen
 Gärtnerei Busigel . André Busigel, stellv. Obermeister der Gartenbaugruppe,  Ministerin Ulrike Scharf, Obermeister der Gartenbaugruppe Jürgen Böhm, Dr. Anja Weisgerber, MdB und Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf.
Gärtnerei Busigel . André Busigel, stellv. Obermeister der Gartenbaugruppe, Ministerin Ulrike Scharf, Obermeister der Gartenbaugruppe Jürgen Böhm, Dr. Anja Weisgerber, MdB und Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf.

Bereits vor dem Rettichessen am vergangenen Freitag traf sich Umweltministerin Ulrike Scharf mit den Albertshöfener Gärtnern und Vertretern des Wasserbeschaffungsverbandes.

Gesundes und regional angebautes Gemüse liegt im Trend. Dies nahm die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf sowie die Abgeordneten Dr. Anja Weißgerber (MdB) und Dr. Otto Hünnerkopf (MdL) zum Anlass, sich mit Vertretern des Wasserbeschaffungsverbandes und der örtlichen Gärtnern zu treffen. 

Seit dem Jahr 1890 werden die Flächen um Albertshofen gartenbaulich genutzt. Der Wasserbeschaffungsverband stellt sowohl das Trinkwasser für den Ort, als auch das Wasser für die Bewässerung der gärtnerisch genutzten Flächen bereit. Der Vorsitzende Erich Wenkheimer betonte, dass eine ausreichende Bewässerung des Gemüses für die Qualität wichtig ist, die vom Verbraucher und Handel gefordert wird. Die gemeinsame Bewirtschaftung der kostbaren Ressource Wasser bietet viele Vorteile. So konnte die Ministerin den Verband zu einer deutlichen Senkung des Nitratwerts im Trinkwasser beglückwünschen. Der Nitratgehalt im Wasser konnte halbiert werden und liegt nun bei ca. 25 mg pro Liter, also weit unter dem kritischen Wert von 50 mg pro Liter, den die Trinkwasserverordnung vorgibt.

Der Wasserbeschaffungsverband möchte sich zukunftssicher aufstellen. Um zukünftig vermehrt die wassersparende Tropfbewässerung einsetzen zu können, sollen geschlossene Wasserspeicher gebaut werden. In die hydraulische Dimensionierung und neue energieeffiziente Pumpen soll investiert werden. Hier erhofft sich der Verband Unterstützung durch das bayerische Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Gleichberechtigt sollen integrierter und biologischer Gartenbau wahrgenommen werden. Auch der konventionelle Anbau in den Gewächshäusern bevorzugt den Einsatz von Nützlingen anstatt von Pflanzenschutzmitteln. Produziert wird in Albertshofen mit modernster Gewächshaustechnik, davon konnten sich die Vertreter der Politik in der Gärtnerei Busigel überzeugen. Schon seit Mitte Februar werden dort Gurken für den regionalen Absatz über die Gartenbauzentrale Main-Donau geerntet.

Alle Abgeordneten waren sich einig, den Gartenbau mit seinen heimischen Produkten zu fördern und sich für staatliche Forschung und Beratung einzusetzen.

 

 

Dr. Otto Hünnerkopf, MdL

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